Gütestelle

Susanne Pfleiderer bietet Ihnen als staatlich anerkannte Gütestelle i. S. v. § 794 Abs. 1 Nr. 1 ZPO eine zeitsparende und kostengünstige Alternative zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung. Als Gütestelle vertritt die Anwaltskanzlei keine Parteiinteressen, sondern ist allparteilich tätig und arbeitet überwiegend nach mediativen Methoden. Das Verfahren ist vertraulich und die Sitzungen sind nicht öffentlich.

Wie wird ein Güteverfahren eingeleitet und welches Ergebnis können Sie erzielen?

Das Güteverfahren beginnt auf Antrag einer Partei. Bereits dieser Antrag hemmt die Verjährung und gibt Ihnen damit die Chance, Ihr Streitverhältnis zügig und kostengünstig im Rahmen einer vertraulichen, unabhängigen und objektiven Schlichtung außergerichtlich beizulegen.

Stimmt die Gegenseite der Durchführung des Güteverfahrens zu, so wird das Verfahren nach der Verfahrensordnung der Gütestelle eingeleitet und ein erster gemeinsamer Termin bestimmt. Lehnt der Gegner die Durchführung einer Güteverhandlung ab, so kommt ein Güteverfahren nicht zustande. Die Hemmung der Verjährung endet sechs Monate nach Beendigung des Verfahrens. Auf diese Weise gewinnen Sie ausreichend Zeit, die gerichtliche Geltendmachung Ihrer Ansprüche zu prüfen. Wird das Güteverfahren erfolgreich durchgeführt, so steht am Ende eine Vergleichsvereinbarung, die sich die Parteien erarbeitet haben. Diese Vereinbarung kann vom zuständigen Amtsgericht mit einer Vollstreckungsklausel versehen werden, so dass daraus wie aus einem gerichtlichen Urteil oder Vergleich vollstreckt werden kann. Wird der Inhalt aus der Vergleichsvereinbarung also von den Parteien nicht umgesetzt, so ist ein Rechtsstreit entbehrlich.

Die Kosten des Güteverfahrens werden in der Regel hälftig zwischen den Parteien geteilt. Sie liegen deutlich unter den Kosten eines Rechtsstreits.